Argentinien und Grillen? – mehr als Fußball und Tango


Wenn wir an Argentinien denken, fallen uns zuerst Fußball und dann Tango ein. Spätestens nach der Netflix-Serie „Die zwei Päpste“ wissen das noch mehr Leute. Dort tanzt sogar der Papst Tango - und schaut Fußball. Doch die Argentinier haben noch andere Fähigkeiten, als die, die uns Messi, Maradona und viele andere Fußballspieler gezeigt haben: das Asado. Das Grillen auf Holz.

Dort ist das Grillen nicht nur Essenszubereitung, sondern wird als Gemeinschaft erlebt. Und so gestaltet sich auch die Auswahl des Grills und des Grillguts entlang dieses Bedürfnisse nach gemeinsamer Zeit und gemeinsamem Erleben. Man grillt lange, gemeinsam und isst gemächlich. Daher sind große Fleischportionen üblich, damit auch alle satt werden. Mit kleinen Würstchen oder anderen kleinen Grillgut (z.B. Provolone-Käse) wird nach und nach etwas zum Naschen gereicht. Das soll verhindern, dass man wegen dem Hunger ungeduldig wird.

Mit seinen Grills – zuerst für den argentinischen Markt gedacht -, knüpft Ñuke an diese Tradition an. Man grillt natürlich auf Holz (oder Holzkohle). Damit erzeugt man viel Glut, die man dann beliebig einsetzen kann. Und wenn es etwas länger dauert, oder sich das Grillen hinzieht, kann man einfach Glut nachproduzieren, in dem man weitere Holzscheite nachlegt, während das Grillen auf dem Rost unvermindert weitergeht. Wenn also einige Freunde etwas später kommen, kann man problemlos weitergrillen.

Darin sind sich zumindest die meisten Deutschen (aber auch andere Mitteleuropäer) mit den Argentiniern einig: Grillen ist ein Gemeinschaftserlebnis. So grillen 65% aller Deutschen gemeinsam mit Freunden. Es sind aber auch andere Anlässe wie Geburtstag und Co., an denen gegrillt wird: das machen wiederum 45% alle Grillanlässe aus (Quelle: https://www.bbqlove.de/so-grillen-deutschland-und-die-welt/). Grillen ist auch für uns etwas Besonderes. Und dazu kann jetzt auch ein guter Grill gehören, der dieses Besondere nicht nur ausstrahlt, sondern möglich macht.